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Werkzeuge · Aktualisiert am 14. Oktober 2026

Wareneinsatz berechnen: Kalkulation Gastronomie Rechner

Der Wareneinsatz ist, was die Zutaten einer Portion im Einkauf kosten. Du rechnest je Zutat die Menge mal den Einkaufspreis je Einheit, addierst alles und setzt es ins Verhältnis zum Nettoverkaufspreis. Das Ergebnis ist deine Food-Cost-Quote, bei Speisen liegt sie oft um 30 Prozent.

Dein Rechner

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Die Mengen unten gelten für das ganze Rezept. Üblich sind 7 oder 19 Prozent. Frag im Zweifel deine Steuerberatung.

Zutaten

Beispielpreise (netto, Großhandel), Stand Oktober 2026: trag deine eigenen ein.

Kostenlos testen, das Rezept ist nach der Registrierung schon da, mit Wareneinsatz und Food Cost.

So berechnest du den Wareneinsatz

Die Formel in sechs Schritten

  1. Preis je Einheit bestimmenTeile den Netto-Einkaufspreis durch die Einkaufsmenge, zum Beispiel 25 kg Mehl für 23,75 Euro ergeben 0,95 Euro je Kilogramm.
  2. Verlust einrechnenPutzen, Parieren und Garverlust erhöhen die Menge, die du einkaufen musst: Menge geteilt durch (1 minus Verlust). Bei 20 Prozent Verlust brauchst du für 100 g Nutzmenge 125 g Einkauf.
  3. Kosten je Zutat berechnenMultipliziere die Einkaufsmenge mit dem Preis je Einheit. Bei einem Rezept für mehrere Portionen teilst du durch die Portionszahl.
  4. Wareneinsatz addierenDie Summe aller Zutaten ist der Wareneinsatz je Portion.
  5. Nettopreis ermittelnTeile den Bruttopreis auf der Karte durch 1 plus MwSt.-Satz. Bei 7 Prozent und 10,50 Euro sind das 9,81 Euro netto.
  6. Food Cost und Zielpreis berechnenFood Cost in Prozent ist der Wareneinsatz geteilt durch den Nettopreis mal 100. Für die Zielquote teilst du den Wareneinsatz durch die Quote und schlägst die MwSt. wieder auf.

Rechenbeispiel: Pizza Margherita

Die Zutaten einer Pizza Margherita kosten zusammen 1,78 € je Portion. Bei 10,50 € brutto sind das 9,81 € netto, also eine Food-Cost-Quote von 18,1 %. Für die Zielquote von 30,0 % läge der Mindestpreis bei 6,40 € brutto.

Alle Preise sind Beispielpreise (netto, Großhandel), Stand Oktober 2026. Trag deine eigenen Einkaufspreise ein. Zur Mehrwertsteuer: Frag im Zweifel deine Steuerberatung, der Satz ist im Rechner änderbar.

Beispiele zum Durchrechnen

Fünfzehn Gerichte und Getränke mit typischen Mengen und Beispielpreisen. Jedes Beispiel ist vorausgefüllt, du änderst nur die Preise.

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Einkauf, Lieferanten und Kalkulation in tischlein

Aus dem Rezept wird ein Gericht mit laufender Kalkulation: Wenn der Einkaufspreis steigt, siehst du sofort, was das für Food Cost und Preis bedeutet.

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Häufige Fragen

Wie berechne ich den Wareneinsatz?

Addiere für jede Portion die Kosten aller Zutaten: Menge mal Einkaufspreis je Einheit, inklusive Verlust durch Putzen und Garen. Das Ergebnis teilst du durch den Nettoverkaufspreis und multiplizierst mit 100, dann hast du die Wareneinsatzquote in Prozent. Der Rechner oben macht genau das.

Wie hoch sollte der Wareneinsatz sein?

Als Richtwert gelten 25 bis 35 Prozent des Nettoumsatzes bei Speisen und 15 bis 25 Prozent bei Getränken. Wie viel für dich passt, hängt von Lage, Küche und Personalkosten ab. Entscheidend ist, dass nach Wareneinsatz, Personal und Miete noch Gewinn übrig bleibt.

Was ist ein guter Food Cost?

Ein guter Food Cost liegt bei Speisen meist zwischen 28 und 32 Prozent. Pizza, Pasta und Kuchen erreichen oft niedrigere Werte, Fisch, Fleisch und Sushi liegen höher. Rechne deshalb jedes Gericht einzeln und nicht nur den Durchschnitt.

Wie kalkuliere ich Getränke?

Bei Getränken rechnest du den Einkaufspreis je Liter auf die ausgeschenkte Menge um, inklusive Schaum- und Zapfverlust. Bier, Wein und Softdrinks liegen oft bei 20 bis 25 Prozent Wareneinsatz, Cocktails und Kaffee eher darunter. Im Rechner wählst du Getränk, dann gelten 19 Prozent MwSt. und eine Zielquote von 22 Prozent als Vorgabe.

Welche Faustregel gilt für die Kalkulation in der Gastronomie?

Die gängige Faustregel: Wareneinsatz mal 3,3 ergibt den Nettopreis, bei 30 Prozent Zielquote. Dazu kommt die Mehrwertsteuer, bei 7 Prozent sind es rund das 3,5-Fache als Bruttopreis. Als Start taugt das, genauer wird es mit der Rechnung je Gericht.

Was ist der Deckungsbeitrag?

Der Deckungsbeitrag ist der Nettopreis minus Wareneinsatz. Er zeigt, wie viel von jeder verkauften Portion übrig bleibt, um Personal, Miete und Gewinn zu zahlen. Ein Gericht mit höherer Food-Cost-Quote kann mehr Deckungsbeitrag bringen als ein günstiges mit niedriger Quote.